11.04.2015

Messer, Kleinkinder und Montessori

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Unsere Tochter liebt es, beim Kochen mitzuhelfen. Bereits als sie 17 Monate alt war, half sie liebend gerne beim Umrühren, Pellen und Schneiden mit.  Einige dieser Schneidewerkzeuge haben wir auch zu Hause, andere benutzte unsere Tochter im Kleinkinderhaus oder jetzt im Kinderhaus. Ich bat ihre Montessori-Pädagogen aus beiden Häusern, mir zu zeigen, welches Werkzeug die Kinder dort in der Küche verwenden und habe mich auch schlau gemacht, wo man diese finden kann.

Für die ganz jungen Kinder

Schon einige Monate nach ihrem ersten Geburtstag bestrich sie gerne ihr eigenes Knäckebrot mit Frischkäse, Humus oder Marmelade. Zu Hause hatten wir damals nur ein normales Kinderbesteck-Set, doch das Messer war zum Brötchen bestreichen zu groß.
Das kleine Buttermesser mit dickem Knauf (1) und auch das Buttermesser mit Porzellanknauf (2) benutzte sie dafür tagtäglich im Kleinkinderhaus. Beide haben eine optimale Größe und sind somit für kleine Kinderhände einfacher zu bedienen. Die stumpfe Schneide und die abgerundete Klingenspitze bieten zudem auch Sicherheit.


Auch ihr Eierschneider (3) war damals schon ein fester Bestandteil ihrer Küchenschublade. Wir haben einen Eierschneider vom schwedischen Möbelhaus, doch ich finde, die Teile rutschen oft auseinander und erschweren damit das Schneiden. Für den Anfang empfehle ich daher lieber einen mit robusterem Ober- und stabilen Unterteil, wie zum Beispiel diesen hier (4).

Für Kleinkinder

Unser Wellenschneider ist so praktisch! Er ist scharf genug um Gemüse zu teilen und stumpf genug, um das erste Mal das Schneiden zu üben Es gibt diesen (5) Wellenschneider mit einem längerem Griff, der von seiner Größe her auch gut für Kinder passt, wir arbeiten mit diesem Gemüseschneider (9) und sind restlos begeistert (siehe Video auf Facebook).



Auch der Apfelspalter (6) ist bereits lange und gerne im Einsatz. Ich schneide den Apfel zweimal waagerecht durch, damit Julia den Apfelspalter leichter durchdrücken kann. Es gibt wirklich viele Modelle auf dem Markt, am leichtesten tun sich Kinder mit solchen, die gut greifbare Griffe an der Seite haben.

Für geschicktere Kinderhände

Messer zu finden, die echte Arbeit ermöglichen und klein genug sind für Kinder, ist gar nicht so einfach. Ich fand dieses Kindermesser (7) und auch wenn ich manchmal wünschte, es wäre eine Spur schärfer, leistet es ziemlich gute Arbeit. Zurzeit ist auch das Wiegemesser (8) gerne im Einsatz, allerdings empfehle ich es nur für geübtere Hände. Ebenso auch dieses Kochmesser (11) und diesen Wellenschneider (10), vor allem für ältere Kinder, da die Heften von beiden etwas größer und länger sind.


Es gibt einige Punkte, die ich noch wichtig finde

  • Zum Schneiden, egal mit welchem Werkzeug, liegen für Julia auch einige kleinere Schneidebretter in ihrer Küchenschublade bereit. Es macht Sinn von Anfang an zu zeigen, dass Schneidebretter und Schneidewerkzeug zusammen verwendet werden sollten. 
  • Wenn Julia mit dem Messer arbeitet, bleibe ich immer in der Nähe und schaue auch öfters auf ihre Hände um zu sehen, ob ich ihr bei Gelegenheit doch noch einmal das Halten und das Handhaben zeigen sollte.  So sah ich auch, ob das Messer noch zu groß oder unhandlich für sie war.
  • Egal in welchem Alter, Messer sollten niemals in den Mund genommen werden! Auch ich erinnerte Julia daran, als sie versuchte das Messer abzuschlecken, dass es zum Schneiden verwendet wird und sie zum Essen eine Gabel oder einen Löffel oder gar die Hand benutzen kann. 


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09.04.2015

Der allerbeste Spielplatz der Welt

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"Nichts kann einen Spaziergang in der Natur ersetzen, dabei den Vögeln lauschen, Muscheln sammeln an einem Strand und jeden Tag eine Blume im Garten beim Wachsen zu beobachten. Es ist wichtig, bereits ganz am Anfang des Lebens die Verbindung zwischen dem Kind und der Natur zu pflegen." Susan Mayclin Stephenson, The Joyful Child

Wir verbringen gerne und oft Zeit in der Natur. An unseren freien Tagen machen wir uns regelmäßig auf den Weg irgendwo in die Wildnis, sei es ein Naturpark, ein Wanderweg oder der Wald, bei Regen oder Schnee. Für uns ist die Natur der allerbeste Spielplatz der Welt. Ein Ort der Freiheit, der Ordnung, der Kraft und Harmonie des Lebens.


Wir beobachten Eichhörnchen, entdecken Insekten und Weichtiere unter abgestorbenen Baumstämmen und wenn wir Glück haben, erblicken wir auch Rehe zwischen den dichten Bäumen. Jede neue Blumenart wird genau untersucht, jeder Baumstumpf den wir antreffen, erklommen und der weiche Moosteppich mit der Hand erfühlt.


"Keine Beschreibung, kein Bild, kein Buch kann das wirkliche Sehen der Bäume mit dem ganzen Leben, dass sich um sie herum in einem Wald abspielt, ersetzen. Die Bäume strömen etwas aus, was zur Seele spricht, etwas, was kein Buch und kein Museum vermitteln könnte. Der Wald, den man sieht, offenbart, dass es darin nicht nur Bäume gibt, sondern eine Gesamtheit von Lebewesen.

So oft wird die Seele des Menschen - besonders die des Kindes - dessen beraubt, weil man sie nicht mit der Natur in Berührung bringt." Maria Montessori, Von der Kindheit zur Jugend

Wir hören den Buntspecht in den Baumwipfeln hämmern, riechen den Bärlauch im Wald und entdecken unbekannte Blumen und Vogelarten, und alles wird bei seinem Namen genannt. All die Jahreszeiten, die Blumen und Tiere werden für sie so viel mehr als nur Namen und Bilder bleiben. Sie erlebt sie mit all ihren Sinnen.


Letztes Wochenende haben wir eine Wanderung im Wald und einen Besuch bei den Wasserfällen in der Nähe unternommen. Wenn wir wandern, lade ich sie hin und wieder zu kleinen Spielchen ein, für solche kann man sie schnell begeistern. Wir suchen dabei Steine mit bestimmten Farben und Formen, klettern auf steile Erdhänge, hüpfen in Pfützen und lauschen der Stille, wie sie sich eigentlich anhört. Dieses intensive Erlebnis in der Natur ist so kostbar und weder mit Büchern noch mit anderen Medien ersetzbar.


Sie liebt es, Pflanzen und Tiere genau zu beobachten und fragt, wenn sie sie nicht kennt, nach ihren Namen. Bei unseren Ausflügen sind daher eine Lupe, ihr Kinderfernglas und ein kleiner Naturführer für unterwegs unsere ständigen Begleiter.


Auf unseren Wanderungen sammeln wir gerne Stöcke, Moos und leere Schneckenhäuser, die wir mit nach Hause nehmen und  auf einem kleinen Tablett neben der Lupe anrichten. Nicht nur als Naturtablett für genaue Beobachtungen, sondern auch als herrlichen Blickfang in der Wohnung.


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05.04.2015

Unsere Osterfeiertage - und einige Link-Tipps

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Wenn ihr auf der Suche nach einer praktischen, sinnvollen Tätigkeit für Kinder in der Küche seid, habe ich was für euch: den manuellen Handmixer. Er wartete in ihrem Osterkörbchen auf sie und sie war so begeistert! Lange habe ich nach einem passenden Modell gesucht und fand diesen Vintage Handmixer. Er ist richtig handlich und auch die Kurbel lässt sich problemlos bedienen.


Neben dem Handmixer gab es auch drei Bücher in ihrem Osternest. Wie so oft, fand ich auch diese im Montessori-Shop. Wenn ihr in Wien oder in der Nähe wohnt, kann ich Euch einen Besuch im Shop wärmstens empfehlen! Mein großes Buch der Kunst ist Julias allererstes Buch über berühmte Kunstwerke aus aller Welt. Auf jeder Doppelseite ist ein anderes Kunstwerk zu bewundern und die einfachen Such-Spiele laden bereits die Kleinsten zum Verweilen auf den Seiten ein. Auch ein Buch über Frösche und eines über Blumen kamen noch dazu, passend zu ihren Interessen und zur Jahreszeit.


Auch dieses Jahr haben wir unsere Eier nach alter Tradition natürlich gefärbt (bei diesem Link ist eine wunderschöne Video-Anleitung dabei). Das Eierfärben dauert so zwar etwas länger, manchmal sogar über Nacht, so bekommen aber die Eier eine wunderschöne, natürliche Farbe und bereits Kleinkindern macht es so viel Spaß! Schon am Morgen eilte Julia aufgeregt in die Küche, um zu sehen, welche Farben die Eier bekommen haben. Für die gold-gelben Eier verwendeten wir Kurkuma, um die Eier blau zu färben Rotkraut, für die blau-violetten kochten wir einen Heidelbeer-Sud und für die rosa Eier nahmen wir eine große Knolle Rote Bete.


Zu den Traditionen gehört es bei uns auch, die Osterjause in ein kleines Körbchen einzupacken und am Ostersamstag segnen zu lassen. Heuer erlebte Julia die Tradition das erste Mal ganz bewusst und erzählte bei der Jause lange und begeistert, was sie alles bei der Fleischweihe gesehen hat. Ich liebe Traditionen, sie machen jedes Fest noch festlicher.


Das Wetter-Schauspiel ist zu Aprilbeginn sehr beeindruckend. In den letzten Tagen konnten wir im Stundentakt alle vier Jahreszeiten erleben. Wir machen das Beste daraus und sind entweder im Wald unterwegs, oder, wenn es gerade nicht schneit, lassen wir unseren kleinen Taschen-Drachen in die Lüfte steigen.


16.03.2015

Unsere letzten 3 Wochen

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Es sind bereits drei Wochen vergangen, seitdem sie das Kinderhaus besucht. Im Kleinkinderhaus war sie eine von den "Großen", nun ist sie eine von den "Kleinen". Sie erzählt uns zwar nicht allzu viel, aber von den Pädagogen wissen wir - und haben auch selbst diesen Eindruck -, dass sie sich in die neue Umgebung und vor allem in die neue Gruppe bereits eingefunden hat. In diesen 3 Wochen bemerkten wir auch eine Veränderung ihrer Art: Sie wirkt reifer, klarer und noch genauer, als zuvor.

Neulich kam sie zu mir mit dem Wunsch, "ein Messer zu kaufen für zu Hause, womit man Kräuter schneiden kann und das hin und her schaukelt. Genau so eines, wie im Kinderhaus." Wir bestellten also das Wiegemesser und sie war so überglücklich.



Sie liebt schöne Sachen um sich herum. Blumen in einer kleinen Vase zu arrangieren ist so viel mehr, als 15 Minuten schneiden, gießen und dekorieren. Es weckt die Liebe für das Schöne, die Liebe für die Natur und für das eigene Zuhause.


Schon seit einiger Zeit habe ich mir vorgenommen, ihr so eine Platzdecke zu nähen. Ich sah hier diesen einfachen, netten Platzhalter und setzte mich sofort an die Nähmaschine.


Als Ostergeschenk machten wir einige Seifenkugeln für unsere Freunde und für die Verwandtschaft. Dazu haben wir Seifenreste geraspelt, mit ein wenig Wasser durchgeknetet, mit den Handflächen kleine Kugeln geformt und die Seifenkugeln kurz noch einmal ins Wasser getaucht.


Im Kinderhaus ist eine englische Nativ-Speakerin beschäftigt und unsere Tochter erzählt immer wieder von ihr. Andere Sprachen, ganz besonders aber Englisch scheint sie sehr zu interessieren und hin und wieder sagt sie auch Englische Wörter, die sie sich gemerkt hat. Im Montessori-Shop fand ich letzte Woche dieses englischsprachige Kinderbuch von Trevor Eissler, Autor des Buches Montessori Madness. Die entzückende Geschichte, in wenigen, einfachen Sätzen geschrieben, erzählt von einer Familie, die bei strömenden Regen auf der Suche nach dem passenden Hut ist. Im Geschäft entdecken sie die verschiedensten Hüte und reisen dabei in Gedanken in ferne Länder. Sie liebt dieses Buch so sehr, dass sie uns am Tag mindestens 2 Mal bittet, es ihr vorzulesen.


Diese unbehandelten Bauklötze sind einfach genial! Wir bauten mit ihnen schon so viel Verschiedenes. Sie eignen sich bereits für den ersten Geburtstag als ein wunderschönes Geschenk und sind wunderbar zum Puzzeln, zum Balancieren und zum hohe Türme bauen geeignet.

Wie ihr seht, habe ich kürzlich eine "Eltern vom Mars - aStore" eingerichtet, wo ich all meine Tips bezüglich praktischem Alltag, Spielsachen und Bücher regelmäßig sammeln werde und wo ihr vielleicht die eine oder andere nützliche Idee für zu Hause entdecken könnt.

14.03.2015

Julias wunderbare Zeit im Kleinkinderhaus – und meine neue Spielgruppe

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Diese Woche besuchte ich Julias ehemaliges Kleinkinderhaus. Ich machte einige Fotos vom wunderbaren Ambiente und von den Kindern bei ihrer Arbeit und schmiedete Pläne mit der Gründerin. In diesen anderthalb Jahren, in der Julia dieses Kleinkinderhaus besuchte, entwickelte sich eine Freundschaft zwischen den Pädagogen und mir und wenn ich dort bin, fühle ich mich jedes Mal wie zu Hause.

Unsere Entscheidung: Montessori

Damals, als Julia noch ein Baby war, wünschte ich mir, ich hätte 3 Jahre mit ihr zu Hause bleiben dürfen, doch es ging nicht. Aufgrund der großen Entfernung konnten wir auf Hilfe von der Familie nicht hoffen, als Eltern waren wir und sind heute noch voll und ganz auf uns allein gestellt. Wie schwer uns dieser Schritt damals auch fiel,  hielten wir Ausschau nach einer geeigneten Kinderkrippe.


"Die frühe Kindheit ist eine sensible Entwicklungsstufe - darum reicht es nicht aus, dass Kleinkinder gute Betreuung erhalten, die Betreuung muss hervorragend sein." Magda Gerber

Wir entschieden uns für eine Montessori-Einrichtung und hatten das große Glück, einen Platz hier im Grashalm Montessori Kleinkinderhaus zu bekommen. Die tägliche lange Reise in den 5. Bezirk nahmen wir gerne im Kauf, denn alles war genau nach unserer Vorstellung.


Die Vorbereitete Umgebung

Ich liebe diese Einrichtung! Sie ist so klar, so einladend, so hilfreich für so junge Kinder. All die sorgfältig vorbereiteten Materialien auf Tabletts und Körbchen auf dem Regal sowie die kleinen Accessoires und Möbeln rufen dem Betrachter zu: "Komm, probiere mich aus!". Auf den Tischen stehen kleine Vasen mit Tulpen, im Fenster ein bunter Blumenstrauß. Die Küche ist so eingerichtet, dass die Kinder alles gut erreichen können: niedrige Waschbecken und offene Regale mit kleinen Keramiktellern, kleine Glaskrüge und handgerechte Picardie-Gläser. Die Kinder verbringen fast bei jeder Wetterlage ausreichend Zeit im eigenen Garten und schlafen nach dem Mittagessen auf der Galerie in Floorbeds.


Alles hier wirkt hell und freundlich und lädt zum Entdecken und zur Selbstständigkeit ein. Tag für Tag. Es machte mir viel Spaß, diese Fotos zu schießen und den Kleinkindern bei ihrem Tun zuzusehen.


Der Alltag der Kinder

Während diesem Besuch beobachtete ich ein zirka 2,5 Jahre altes Mädchen, das gerade Orangen presste. Es rollte die Frucht mit der Handfläche auf dem Tisch umher um sie weicher zu machen, schnitt diese langsam und konzentriert in der Mitte durch und presste den frischen Saft auf der Zitronenpresse aus. Es wiederholte diese Arbeit noch ein paar Mal, goss anschließend den Orangensaft in einen kleinen Krug um und stellte das Kännchen in der Küche auf dem Regal ab. Es presste Orangensaft für den Mittagstisch für alle anderen Kindern auch. Die Pädagogin saß neben ihr und wenn es nach Hilfe fragte, half sie ihm, sonst aber mischte sie sich in keinster weise ein. Es war wunderbar, das Mädchen bei dieser Arbeit zu beobachten während es meiner Anwesenheit kaum Beachtung schenkte. Bereits den ganz jungen Kindern wird Zutrauen geschenkt, was ihr Selbstwertgefühl stärkt und ihren Charakter formt. Sie können ihre Fähigkeiten in ihrem eigenen Tempo erproben, lernen enorm viel voneinander, für sich selbst, für ihre Umgebung und für einander zu sorgen.

Während das Mädchen Orangen presste, las eine andere Pädagogin drei Kindern ein Buch in der Leseecke vor, hinter mir wusch ein kleiner Bub das Fenster und ein anderes Kind malte mit Wasserfarben auf der Staffelei. Obwohl der Raum mit Leben erfüllt war, umgab mich eine entspannte, leise Atmosphäre. Ich hätte noch stundenlang zuschauen können.


Die Arbeit der Pädagogen

Doch was ich als Mama am meisten bewundere, ist die Grundhaltung der Pädagogen den Kindern (und auch den Eltern) gegenüber. Mit viel Vertrauen, Geduld und mit einer Haltung, zu zeigen wie es geht und dann nur so viel helfen, wie nötig, begleiteten sie auch Julia tagtäglich und sie profitierte immens davon. Auch mir standen sie bei meinen Fragen immer wieder mit Rat zur Seite, daher bin ich diesen Pädagogen für ihre wunderbare Arbeit, ihr Engagement sowie ihre kompetenten und hilfreichen Tipps unendlich dankbar!


Nun ist es mir daher eine große Freude, die Montessori-Spielgruppe ab dem 10. April, jeden Freitagvormittag hier im Kleinkinderhaus führen zu dürfen. Eltern mit ganz jungen Kindern haben dabei die Möglichkeit, regelmäßig einige Stunden hier zu verbringen und sich so mit der Umgebung, den Materialien und mit unserer Arbeit vertraut zu machen. Am Beginn und am Ende der Spielgruppe ist auch Platz für Fragen und Themen, ein Singkreis und eine kleine Jause sind ebenso eingeplant. Ich freue mich schon sehr, Euch an diesen Vormittagen mehr zeigen und erzählen zu dürfen! Bei Interesse könnt ihr gerne die Gründerin Iliana oder auch mich kontaktieren.

Ich möchte Euch auch einladen, die Facebook-Seite des Montessori Kleinkinderhauses zu besuchen, die ich für das Haus eingerichtet habe und im Zukunft mit großer Freude führen werde. Für mich ist dies eine wunderbare Chance Euch Einblicke in dem Alltag einer Montessori-Einrichtung zu gewähren und zu zeigen, wozu bereits ganz junge Kinder fähig sind wenn wir ihnen die Umgebung passend gestalten und ihren Fähigkeiten Zutrauen schenken.

07.03.2015

Geschenkideen zum 2. Geburtstag

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Nach meinem Beitrag über Geschenkideen für den 3. Geburtstag wurde ich gebeten, einige Ideen auch für den 2. Geburtstag zu präsentieren. Leider komme ich erst jetzt dazu, dieser Bitte nachzugehen, aber vielleicht findet ihr auch einige Ideen dabei als Ostergeschenk. Viele dieser Sachen haben wir auch zu Hause erprobt und einige hatte meine Tochter in ihrer damaligen Montessori-Kinderkrippe, daher möchte ich Euch diese Auswahl ganz besonders ans Herz legen:
  1. Einfache Puzzle-Spiele mit Quadraten und Kreisen aus Holz.
  2. Ein Fädel-Käse aus Holz um die Feinmotorik zu fördern.
  3. Ein Obst-Puzzle, das beim Herausnehmen der Obstsorten auch das Innere der Früchte Preis gibt (siehe Foto unten).
  4. Ein Sortierspiel für das erste Zählen von 1-4 und ohne Ziffern.
  5. Eine handgerechte Gießkanne um Zimmerpflanzen und Garten zu pflegen.
  6. Eine Lieblingsausstattung von uns: Ein Wäscheständer, Nostalgie Wäscheklammern für das einfache Stecken, und damit das Ganze komplett ist, noch ein kleiner Wäschekorb dazu.
  7. Eine kleine Emaille Schüssel und eine kleine Gießkanne (16 cm) für die tägliche Waschroutine. Als Ergänzung passen dazu eine kleine Schale mit einem kleinen Stück Seife sowie ein kleines Handtuch.
  8. Ein Glockenspiel aus Holz, dessen Stäbe man einzeln runternehmen kann um sie dann wieder nach der Größe anzuordnen.
  9. Eine Champignon-Bürste fürs gemeinsame Zubereiten von Speisen, die auch kleine Hände gut greifen und benutzen können.
  10. Eine Spiegelecke um Spiegelbilder von diversen Objekten zu erforschen.
  11. Ein absoluter Favorit: die Schleich-Figuren. Für den Anfang hatten wir nur 3-4 davon, dazu kann man eventuell auch passende Fotos von den Tieren zum Zuordnen dazugeben, ist aber kein Muss. Die Fotos kann man auch aus dem Internet zusammensuchen und ausdrucken, oder wie wir es machten, die Karten von einem Tiermemory verwenden. 
  12. Ein praktischer Eierschneider, der auch bei uns ganz oft im Einsatz ist.
  13. Kreative, naturbelassene Hotz Bauklötze die viel Geschicklichkeit und Ausdauer erfordern und für jede Menge Spaß sorgen. Wir lieben diese Bauklötze!

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